Wirkprinzip II: Überlagerung von Schmerzsignalen

Pain in a man's body. Isolated on white background.

Wie steigert nun die Andullation die Energie in unseren Zellen?

 

Die Andullation erzeugt durch die mechanische Vibration elektrische Mikroströme, die in unsere Zellen eindringen und die Produktion von ATP anregen. Hierbei gibt es zwei Aufnahmewege um die Mikro-Schwingungen in Energie umzusetzen. Im ersten Fall werden Vibrationssensoren in unserer Haut angeregt und leiten diese Signale über Nervenbahnen weiter. Zusätzlich wirken die Schwingungen immer auch auf die kollagenen Materialien, die weit verbreitet in nahezu allen Strukturen des menschlichen Körpers vorhanden sind. Kollagen hat piezoelektrische Eigenschaften und wandelt mechanische Schwingungen, die sich im Rahmen von Zug- oder Druckbelastung manifestieren, in Elektrizität um.

Die Infrarot-Tiefenwärme erleichtert dabei das Eindringen der mechanischen Vibration in unseren Körper. Dieser Prozess sorgt auch dafür, dass die Menge an Energie in unseren Zellen gesteigert wird, welche sich positiv auf unsere Organe und somit auf unsere Gesundheit auswirken.

 

Mitochondrien

Am MMD - Magdeburger Institut für Molkular Detection konnten weitreichende Erkenntnisse über den Einfluss der Andullation auf die Prozesse der Energiebereitstellung in menschlichen Körperzellen gewonnen werden. Mikrobiologische Untersuchungen an menschlichen Zellkulturen zeigten eine deutliche positive Beeinflussung der Andullation auf die Membranpotentiale der Mitochondrien und die ATP-Rate (König, B. 2015*). Die 14-tägige Therapie führte

zu einer etwa 500%igen Steigerung der Nrf-2 Expression und zu einer etwa 300%igen Steigerung der Rhodanase-Expression in den peripheren Blutleukozyten. Im Gegensatz dazu kam es zu einem Abfall der PGC-1-alpha Expression auf etwa 1/10 des Startwertes. Diese Ergebnisse können in der Weise interpretiert werden, dass das mitochondriale antioxidative Potential gesteigert wurde. Somit sind die Mitochondrien vor oxidativem Stress geschützt und es bedarf keiner Neubildung von Mitochondrien zum Ausgleich nicht voll funktionsfähiger Mitochondrien. Damit erklärt sich der Abfall der PGC-1-alpha Expression durch die Therapie.

Als Gesamtaussage der Untersuchungen bleibt festzuhalten, dass die Anwendung der Andullation in Kombination mit Infrarot zentrale Elemente des mitochondrialen Stoffwechsels positiv beeinflussen kann. Die Stimulation der Energieproduktion in den Mitochondrien hat folgende gesundheitsförderliche Aspekte:

  • erhöhte Energieleistung der Mitochondrien.

  • einen erhöhten antioxidativen Schutz.

  • eine Neusynthese von Mitochondrien zur Aufrechterhaltung einer ausreichenden Energiebereitstellung ist nicht erforderlich.

  • die zelluläre Energiegewinnung ist effizienter

  • höhere Ausbeute an ATP ist mit wenigen funktionstüchtigen Mitochondrien möglich.

 

Der Einfluss des Therapieverfahrens auf die Mitochondrien ist dynamisch und zeigt schon bei einer einzelnen Behandlung einen direkten Einfluss auf die Mitochondrien.

 

Wirkprinzip II – Überlagerung von Schmerzsignalen

Unangenehm, aber lebenswichtig: Schmerz Die folgenden Seiten beschäftigen sich nicht mit einem Organ oder System, sondern mit einer Reaktion unseres Körpers: dem Schmerz. Auch dieser darf nicht im Reigen der Eckpfeiler unserer Gesundheit fehlen, da er untrennbar mit ihr verbunden ist.

Denn Schmerz ist zwar zweifelsohne nicht angenehm, aber unerlässlich für unser Überleben – was uns schmerzt, ist lebenswichtig für uns. Auf diese Weise macht uns unser Organismus nämlich darauf aufmerksam, dass etwas mit ihm nicht in Ordnung ist. Eine – abhängig vom Störfall – mehr oder weniger deutlich spürbare Warnung, die wir keinesfalls überhören dürfen. Denn unser Körper führt uns nicht an der Nase herum. Wenn er uns das Alarmsignal Schmerzen »funkt«, meint er es sehr ernst. Das Motto »ein Indianer kennt keinen Schmerz« kann deshalb mitunter fatale Folgen haben ...

Die Frage, warum wir Schmerzen haben, ist, wie Sie zuvor lesen konnten, recht einfach zu beantworten. Schwieriger ist die Frage nach dem »wie« zu klären. Dies ist der Forschung erst vor noch gar nicht allzu langer Zeit gelungen: Man weiß nun, wie das entsteht, was uns einerseits zwar weh tut, andererseits jedoch schützt.

Alles beginnt an empfindlichen Nervenendigungen. Diese sogenannten Rezeptoren nehmen Schmerz, aber auch Temperatur und Berührung wahr. Sie haben also einiges zu tun und sind entsprechend ihrer vielen Aufgaben auch sehr zahlreich und an vielen verschiedenen Stellen des Körpers verteilt. Eine große Zahl von ihnen sitzt in unserer Haut. Aber auch an allen inneren Organen sind diese Schmerzfühler zu finden. Was deren Spektrum noch erweitert, ist ihre unterschiedliche Empfindlichkeit auf verschiedene Reize. So nehmen einige Rezeptoren in der Haut beispielsweise Wärme und Kälte intensiver wahr als andere. Wieder andere sprechen besonders auf Druck oder Dehnung an. Diese Wahrnehmungsfähigkeit ist zudem bei jedem von uns anders: Das Schmerzempfinden variiert von Mensch zu Mensch. Was für den einen kaum erträglich ist, kann für den anderen schon zum Alltäglichen geworden sein. Auch wie sich Schmerzen anfühlen, ist verschieden. Ob pochend, stechend, ziehend oder brennend, hängt vom individuellen Nervenkostüm ab – und von unserem aktuellen Befinden. Denn bei Angst und Stress spüren wir Schmerzen stärker, bei Entspannung und Ausgeglichenheit empfinden wir sie hingegen schwächer.

Unsere Nervenzellen sind ziemlich schlaue Kerlchen und sehr lernfähig. Mitunter ist das allerdings gar nicht so wünschenswert. Denn die Lernfähigkeit unserer Nerven hat leider auch negative Konsequenzen. So führen anhaltende oder starke Schmerzen zur Bildung eines sogenannten Schmerzgedächtnisses. Das funktioniert folgendermaßen:

Wenn Sie Schmerzen haben, wird diese unangenehme Erfahrung in Ihren Nervenzellen gespeichert. Dadurch kann sich jede weitere Übertragung von Schmerzreizen verstärken und zu einer übersteigerten Erregung führen. Mit anderen Worten: Bereits geringe Schmerzreize können viel mehr Pein verursachen, als das eigentliche Schmerzsignal bewirken sollte. Selbst wenn nur ein schwacher Auslöser vorhanden oder sogar die Schmerzursache vollständig beseitigt ist, können Sie starke Schmerzen empfinden.

Durch eine rechtzeitige und richtige Behandlung – zum Beispiel bei einem Schmerztherapeuten in Verbindung mit einer schmerzpsychologischen Begleitung – kann das Schmerzgedächtnis jedoch gelöscht werden. Dann normalisiert sich die erhöhte Empfindlichkeit für Schmerzreize wieder.

Zurück zu den Rezeptoren. Wenn diese gereizt werden, wird das über Nervenbahnen zunächst an das Rückenmark übermittelt. Dort, beim ersten Umsteigen angelangt, werden die Schmerzsignale in chemische Botenstoffe verwandelt. Diese leiten die Signale auf den Bahnen des zentralen Nervensystems im Rückenmark zu unserem Gehirn. Hier steigen die Schmerzsignale ein zweites Mal um. Erst wenn sie in der obersten Schaltzentrale angekommen sind, können die Impulse bewertet und wahrgenommen werden. Jetzt lässt sich die schmerzende Region bewusst orten und Sie können nun angemessen auf Ihre Beschwerden reagieren.

Jetzt kostenloses E-Book “Entzündung” herunterladen

Unser wissenschaftlicher Beirat hat in diesem E-Book die besten Tipps bei Entzündungen in den Gelenken zusammengefasst.

HIER GRATIS HERUNTERLADEN!

Körpereigene Schmerzmittel

Das Geniale ist, dass wir selbst Stoffe herstellen, welche die Weiterleitung der Schmerzsignale blockieren und so Schmerzen unterdrücken können. Unsere hausgemachten Schmerzmittel heißen Endorphine. Sie werden auch Glückshormone genannt, da sie noch Weiteres im Körper bewirken, was unserem Wohlbefinden förderlich ist. Bei der Schmerzwahrnehmung sorgen sie dafür, dass uns Schmerzen nicht die überlebensnotwendigen Reaktionen wie etwa Flucht unmöglich machen. Dank der Endorphine kann es beispielsweise gelingen, nach einem schweren Unfall aus einem brennenden Auto zu klettern. Die extremen Schmerzen nehmen wir in einer solchen Situation erst wahr, wenn die akute Lebensgefahr vorüber ist. Schmerz lass nach - leider lässt er das bei vielen Menschen nicht: Sie leiden unter chronischen Schmerzen, die ein eigenes Krankheitsbild darstellen. Mittlerweile kann man chronische Schmerzen als eine Art Volkskrankheit bezeichnen, da Millionen von Menschen allein in Deutschland davon betroffen sind. Die Ursachen dieses Leidens sind vielfältig. Denn chronischen Schmerzen können zahlreiche andere Erkrankungen zugrunde liegen: Krebs, Arthrose und Arthritis, Diabetes, Rheuma – um nur einige aus einer langen Liste zu nennen. Auch Operationen und Verletzungen können zur Entwicklung chronischer Schmerzen führen. In vielen Fällen lassen sich diese allerdings keiner klar erkennbaren Ursache mehr zuordnen. Sehr viele dieser Schmerzpatienten haben tagtäglich unter ihren Beschwerden zu leiden – rund um die Uhr. Nach Schätzungen sind ca. fünf Millionen Schmerzpatienten von ihren Beschwerden so stark beeinträchtigt, dass sie ihr Leben nicht mehr wie gewohnt führen können (laut Angaben der Deutschen Schmerzliga e.V.). Denn es sind nicht nur allein die permanenten Schmerzen, die den Betroffenen schwer zu schaffen machen. Das dauerhafte Leid fordert noch auf vielen anderen Ebenen seinen Tribut. So sind Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Muskelverspannungen, Schwindelanfälle, Angstzustände und depressive Verstimmungen häufige oder ständige Begleiter von chronischen Schmerzen. Dazu addieren sich oftmals massive Probleme im Berufs- und Privatleben. Die andauernden Beschwerden haben eine ganze Reihe von Patienten in die Berufsunfähigkeit geführt, viele haben Aufgrund der Erkrankung teilweise massive Schwierigkeiten in der Familie oder Partnerschaft. Schließlich stellt das Leben mit chronischen Schmerzen eine enorme Herausforderung dar – Tag für Tag aufs Neue.

Effektives Schmerz-Management

Chronische Schmerzen sind glücklicherweise keine ausweglose Sackgasse, sondern behandelbar. Durch die richtige Behandlung können sie wirksam gelindert werden. Allerdings: Die anhaltende Pein wirksam zu vertreiben, gelingt nicht binnen weniger Tage. Bis die Beschwerden endlich der Vergangenheit angehören, dauert es seine Zeit. Fazit: Unsere körperliche, geistige und seelische Gesundheit ruht auf einzelnen Eckpfeilern, die das »Bauwerk unseres Wohlbefindens« stabil halten: Eine gute Durchblutung, eine ausreichende Energiezufuhr in einem aktiven Stoffwechsel, ein ungestörter Lymphfluss, sowie ein aktives Schmerzmanagement und ein stabiles vegetatives Nervensystem. All diese Mitstreiter für die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit haben sehr komplexe und wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aus diesem Grund müssen wir jeden einzelnen der Eckpfeiler ganz gezielt unterstützen, um dauerhaft gesund zu werden und zu bleiben.