Grundverständnis chronischer Beschwerden

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Die Ursachen von Erkrankungen werden vielfältig dargestellt, haben jedoch bei genauerem Hinsehen einige Gemeinsamkeiten, besonders bei chronischen Erkrankungen. Denn die meisten chronischen Beschwerden gehen auf gleiche, gemeinsame Auslöser zurück.

Laut Statistik haben chronische Erkrankungen den größten Anteil an unseren gesundheitlichen Problemen. Basierend auf der Darstellung der Ursprünge von Gesundheit und Krankheit werden die Wege zu dauerhaftem Wohlbefinden aufgezeigt. Die großen Fortschritte in der Entwicklung neuer Therapiestrategien eröffnen dazu aussichtsreiche Möglichkeiten. Das gilt insbesondere für die Medizintechnik: Hier etablierten sich gerade im Bereich der biophysikalischen Therapien einige sehr wirksame Innovationen. Eine der erfolgreichsten darunter ist die Andullationstherapie. Dieses neue Verfahren aus der biophysikalischen Medizin bewährt sich hervorragend in der Behandlung wie auch in der Vorbeugung zahlreicher Erkrankungen. Die hohe Wirksamkeit der Andullationstherapie beruht vor allem darauf, dass sie ihre therapeutischen Hebel genau dort ansetzt, wo Krankheiten entstehen. Das Konzept dieser innovativen Behandlungsmethode und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten an kranken wie gesunden Tagen wird dieses Buch eingehend und anschaulich präsentieren.

Akut vs. Chronisch

Schwankungen in einem der Eckpfeiler unseres Befindens bleiben nicht ohne Folgen für die anderen. Schließlich hängt in unserem Körper alles mit allem zusammen – hapert es an einer Stelle, wirkt sich das automatisch auch auf andere Regionen aus.

Ist beispielsweise die Durchblutung gestört, können die betroffenen Bereiche nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Ein solcher Mangelzustand hat, wie dargestellt, schwerwiegende Konsequenzen. Diese drohen unter anderem auch dann, wenn unser Stoffwechsel nicht aktiv genug ist und die ihm zugeführten Nährstoffe nicht vollständig verwerten kann oder wenn das vegetative Nervensystem aus der Balance gekommen ist. Da es bei so vielen Vorgängen in unserem Körper eine wesentliche Rolle spielt, kann es diesen zugleich aus seinem gesunden Gleichgewicht bringen. Das sind nur einige Hinweise auf die fatalen Kettenreaktionen, die bei Störungen in den Säulen unserer Gesundheit auftreten können: Ein Problem begünstigt die Entstehung des nächsten. Auf diese Weise werden die Selbstheilungskräfte unseres Körpers massiv beeinträchtigt und Krankheiten wird damit der Weg geebnet. Deshalb ist es so entscheidend, dass wir das Fundament unserer Gesundheit immer wieder stabilisieren und stärken. In diesem Kapitel lesen Sie, wie Ihnen das gelingen kann.

Wie bereits dargestellt, ruht unsere Gesundheit auf vier Säulen, welche grundlegend für die Erhaltung und Wiederherstellung des körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens verantwortlich sind – zumindest so lange sie störungsfrei ihren zahlreichen Pflichten nachkommen können. Kommt indessen Sand ins Getriebe, kann das Gebäude unserer Gesundheit ins Wanken geraten – je nach Ausmaß der Störung schneller oder langsamer. Auf jeden Fall mit weitreichenden Konsequenzen.

Denn, wie erwähnt, verursacht ein Problem mit hoher Wahrscheinlichkeit viele neue. Nun kann bei akuten Störfällen – wie beispielsweise einem gebrochenen Bein oder einer Blinddarmentzündung – der Schaden meist wieder recht rasch und dauerhaft behoben werden. Komplett anders sieht es aus, wenn die Stabilität unserer Gesundheitssäulen über lange Zeit hinweg beeinträchtigt wird. Dies ist der Fall bei den sogenannten chronischen Erkrankungen: Sie nagen dauerhaft am Fundament unserer Gesundheit, bringen dann das gesamte Gesundheitsgebäude ins Wanken und sogar zum Einstürzen. Warum? Weil bei chronischen Krankheiten nicht die eigentlichen Ursachen, sondern überwiegend die Symptome kuriert werden, was verständlicherweise wenig erfolgreich ist. Denn setzt die Behandlung ihren Hebel nicht direkt am eigentlichen Kern des Problems an, bringt das wenig bis nichts.

Sicher, die Beschwerden, die dem Patienten zu schaffen machen, sind vorübergehend gelindert oder sogar nicht mehr spürbar. Doch eine tatsächliche Heilung ist das nicht.

Chronisch gleiche Ursachen

Sieht man sich einmal genauer an, wie chronische Krankheiten entstehen, fällt etwas sehr Interessantes ins Auge – es gibt erstaunlich viele Gemeinsamkeiten. Bei chronisch kranken Patienten finden sich zahlreiche Parallelen bei den Ursachen ihrer Beschwerden.

Gestörte Durchblutung

Die häufigste Gemeinsamkeit bei der Entwicklung chronischer Krankheiten ist eine gestörte Durchblutung. Diese kann sowohl kurzfristig als auch anhaltend sein – mit fatalen Folgen. Durch die schlechte Durchblutung fehlen in vielen Bereichen des Körpers lebenswichtige Versorgungsgüter, allen voran Sauerstoff und Nährstoffe zur Gewinnung von Energie. Ganz klar, dass dadurch die Funktionsfähigkeit von Zellen, Geweben und Organen eingeschränkt ist – zunächst. Wird die mangelnde Durchblutung nämlich bald behoben, kommt es nur zu vorübergehenden Störungen durch die eingeschränkte Blutversorgung. Bei länger andauernden Störungen der Durchblutung wird es dann jedoch gefährlich – mitunter tödlich. Eine leider häufige Folge ist der Schlaganfall, um hier nur ein Beispiel zu nennen.

Chronisch falsch behandelt

Keine Frage, die medizinische Versorgung im akuten Krankheitsfall ist hierzulande vorbildlich. Dennoch krankt unser Gesundheitssystem – und zwar chronisch. Denn seit viel zu vielen Jahren wandert der mit Abstand größte Teil der Ausgaben des Gesundheitswesens in die Behandlung chronischer Erkrankungen – und das ohne nennenswerte Ergebnisse. Schließlich wird bei den meisten der chronisch Kranken nur an den Symptomen »herumgedoktert«. Was umso schlimmer ist, weil viele der vermeintlich kurierten Beschwerden sich wiederum an anderen Stellen des Körpers empfindlich bemerkbar machen können. So bleibt der Patient seinem Arzt und unserem Gesundheitswesen dauerhaft erhalten – trotz immer mehr und immer höher dosierten Medikamenten. Was uns das alle kostet, können Sie sich ausmalen. Sollen die Ausgaben des Gesundheitssystems nicht weiter explodieren, muss ein Umdenken stattfinden. Um uns und das Gesundheitswesen endlich wirksam zu heilen, brauchen wir Behandlungsmethoden, die an den eigentlichen Ursachen von Krankheiten ansetzen.

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Zu hohe Gewebespannung

Ebenso gemeinsam ist chronisch Kranken, dass sie eine erhöhte Spannung in ihren Geweben haben. Dazu kann es durch dauerhafte Fehlhaltungen, Überlastungen und als Folge zu Muskelverkürzungen kommen. Auch Schadstoffe und Ungleichgewichte im Nervensystem können zu einer erhöhten Gewebespannung führen. Diese lässt sich sowohl an den Muskeln, am Bindegewebe sowie den Faszien feststellen.

Die Bereiche des Körpers, die unter der erhöhten Spannung leiden müssen, sind weitaus schlechter durchblutet und entsprechend schlechter versorgt. Das öffnet Fehlfunktionen Tür und Tor und damit auch chronischen Beschwerden und Krankheiten.

Gestörter Lymphfluss

Das Lymphsystem ist neben dem Blutgefäßsystem zuständig für jeglichen Transport in unserem Körper. Über die Lymphbahnen werden unter anderem Stoffwechselendprodukte, Zelltrümmer und abgestorbene Zellen ausgemustert. Andererseits versorgt die Lymphe unseren Körper mit Nährstoffen und Nahrungsfetten aus dem Darm. Ist der Lymphfluss jedoch gestört, droht das so wichtige Transportsystem zusammenzubrechen: Sowohl Entsorgung als auch Versorgung des Körpers sind dann massiv beeinträchtigt. Auch das Immunsystem kann seine Schutzfunktionen nicht mehr richtig ausführen. Denn, wie erwähnt, ist das Lymphsystem ein wichtiger Bestandteil unserer Abwehr. Störungen im Lymphfluss sind eine weitere Parallele, die bei chronischen Erkrankungen sehr häufig sind.

Ungleichgewicht im vegetativen Nervensystem

Vom vegetativen Nervensystem und seinen vielen Funktionen in unserem Organismus haben Sie bereits auf Seite 18 gelesen. Nun ist dieser Teil des Nervensystems grundsätzlich ziemlich robust. Dennoch kann es mitunter aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Das hat unterschiedlichste Gründe und mündet jeweils in sogenannte vegetative Störungen. Dabei handelt es sich um Beschwerden in den Bereichen, für die das vegetative Nervensystem zuständig ist. Grundsätzlich sind das keine organischen Schäden, sondern Probleme mit der Funktionsfähigkeit.

Solche vegetativen Störungen zeigen sich unter anderem in Schwindelanfällen, Blutdruckschwankungen oder Schlafstörungen. Diese und andere Symptome einer gestörten Balance im vegetativen Nervensystem sind ebenso bei vielen chronischen Erkrankungen zu finden. Die letzten Seiten dürften klargemacht haben, wie immens wichtig es ist, dass Sie gut auf sich und auf das Fundament Ihrer Gesundheit aufpassen.