Ihre Vorteile
Übersicht zu Schlafstörungen
Um 15 bis 20 Prozent der Bundesbürger macht das Sandmännchen regelmäßig einen Bogen, denn sie leiden unter Schlafstörungen. Dabei gibt es unterschiedliche Formen: Zum einen die am häufigsten auftretenden Durchschlaf- oder Einschlafstörungen, Insomnien genannt. Zum anderen Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus und schlafgebundene Störungen, die so genannten Parasomnien. Eine weitere Form ist die übermäßige Tagesmüdigkeit, die Hypersomnie.
Ursachen und Symptome von Schlafstörungen
Ursachen

Schlafstörungen
Bei den primären Insomnien liegen keine erkennbaren körperlichen oder psychischen Erkrankungen als Ursache vor. In Betracht kommen als Auslöser jedoch psychische Belastungen, Stress sowie nächtlicher Lärm und zu helles Licht, etwa von einer Straße. Hinter den sekundären Insomnien können Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Störungen, chronische Schmerzen, Hirntumore und andere Krebserkrankungen, Epilepsie, Morbus Parkinson, Nierenleiden sowie Depressionen und Angststörungen stehen. Auch übermäßiger Alkohol- und Kaffeegenuss sowie Drogen- und Medikamentenmissbrauch können Ein- und Durchschlafstörungen verursachen.Die Ursachen von Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus sind meist Nacht- oder Schichtdienst sowie Zeitumstellung (Jetlag). Einer Hypersomnie liegt in vielen Fällen eine so genannte Schlafapnoe zu Grunde. Dabei handelt es sich um eine Atmungsstörung, die zu kurzem, vorübergehenden Aussetzen der Atmung während des Schlafs führt. Schlafgebundene Störungen sind unter anderem durch Alpträume, Zähneknirschen oder Sprechen im Schlaf bedingt.
Symptome
Durchschlafstörungen zeigen sich durch ein- oder mehrmaliges nächtliches Aufwachen. Danach wird mehr als eine halbe Stunde benötigt, um wieder in den Schlaf zu finden. Bei Einschlafstörungen vergeht über eine halbe Stunde und oft auch länger, bis die Betroffenen endlich einschlafen können. Beide Formen können sowohl vorübergehend als auch chronisch auftreten. Eine chronische Insomnie hält über mehr als sechs Wochen ununterbrochen an. Auch bei einem gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus und einer Hypersomnie ist der Schlaf ein- oder mehrmalig unterbrochen, ebenso können Schwierigkeiten mit dem Einschlafen bestehen. Alle Formen von Schlafstörungen bewirken verständlicherweise eine erhöhte Tagesmüdigkeit, Konzentrations- und Leistungsabfall sowie vermehrte Anspannung. Viele der Betroffenen entwickeln regelrechte Ängste vor dem Zubettgehen angesichts einer weiteren schlaflosen Nacht beziehungsweise einer gestörten Nachtruhe. Auf diese Weise geraten sie eine Spirale aus Erwartungen und Versagensängsten, was ihre Schlafstörungen weiterhin verschlimmert.


