Angespanntheit

Die bewährte Andullationstherapie kann Ihnen bei
Angespanntheit
gezielt, effektiv und nachhaltig helfen.

»Mit der Andullationstherapie ist meine Anspannung kaum mehr vorhanden. Eine richtige Erlösung.«

Susanne Felder, Mörsch

Angespanntheit-Test starten

Ihre Vorteile

Übersicht

Bei immer mehr Menschen steht der Alltag unter dem Diktat von Hektik und Termindruck. Entsprechend steigt die Zahl jener, die unter den Folgen permanenter Anspannung leiden – inzwischen auch unter Kindern und Jugendlichen.

Ursachen und Symptome


Ursachen

Vorübergehende Belastungen und Stress sind für den Organismus keine Gefahr. Er stellt sich mit seinen Funktionen auf diese Situationen ein und kann sie auf diese Weise ohne Schaden bewältigen. Anders sieht es aus, wenn Anspannung und Stress zu Begleitern rund um die Uhr werden. Dann erhält der Organismus keine Gelegenheit mehr, sich zwischendurch wieder zu regenerieren: Seine Mechanismen zur Bewältigung von Stress versagen dann früher oder später ihren Dienst.


Symptome

Die Folgen dauerhafter Überlastung und Anspannung zeigen sich auf allen Ebenen des Organismus – bei einigen der Betroffenen mehr oder schneller, bei den anderen weniger ausgeprägt oder zeitverzögerter. Typische Symptome von Angespanntheit sind allen voran große Nervosität und Gereiztheit sowie Erschöpfungsgefühle und häufig auch Aggressivität. Weitere Anzeichen, mit denen der Körper auf permanente Anspannung reagiert, sind Herzrasen und Herzklopfen, Blutdruckschwankungen sowie erhöhter Blutdruck. Ebenso typisch für Angespanntheit sind Durchfall oder Verstopfung, Rückenschmerzen und nervöse Magenbeschwerden sowie Nackenverspannungen. Bei einigen Menschen zeigt sich dauerhafte Anspannung auch durch Lidzucken, Händezittern, Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen sowie durch Schlafstörungen. Mitunter führt die Angespanntheit auch zu nachlassender Libido, Stimmungsschwankungen und Ohrgeräuschen (Tinnitus). Diese Symptome lassen in Ruhe und nachts nach, verstärken sich allerdings bei körperlicher und/oder psychischer Belastung, Stress und Lärm rasch wieder.

Weitere Informationen

Bei anhaltender Anspannung steht das vegetative Nervensystem erheblich unter Druck und gerät damit schließlich aus dem Gleichgewicht. Das hat weitreichende negative Folgen, allen voran auf die Fähigkeit zur Bewältigung von Stress und zum Abbau von Stresshormonen.

Details


Das vegetative Nervensystem

Das vegetative Nervensystem, kurz VNS, steuert lebenswichtige Körperfunktionen wie unter anderem Herzschlag, Atmung, Blutdruck und Verdauung. Daneben unterliegen auch das Gefäß- und Hormonsystem der Regulation des VNS. Diese und die vielen weiteren Funktionen des VNS sind allesamt automatisch ablaufende Vorgänge und willentlich nicht beeinflussbar – vor diesem Hintergrund wird das vegetative auch autonomes Nervensystem genannt. Dessen »Drahtzieher« sind der Sympathikus und der Parasymphatikus. Gegenspieler mit gegensätzlichen Wirkungen: Der Sympathikus regt an und aktiviert, während der Parasympathikus entspannt und regeneriert.


Stresshormone haben zwei Seiten

Durch Stress wird der Organismus in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Dazu werden so genannte »Stressachsen« mobilisiert. Diese setzen ihrerseits eine Kettenreaktion in Gang, bei der Kaskaden von Botenstoffen ausgeschüttet werden. Am Beginn dieser Reaktion steht der Hypothalamus, oberste Schaltzentrale im Hormonsystem. Er bringt den Stein ins Rollen, indem er den Corticotropin Releasing Factor (CRF) auf die Reise ins Blut schickt. Dieser bewirkt an der Hirnanhangsdrüse die Freisetzung des Adrenokortikotropen Hormon. Kurz ACTH und der Stoff, aus dem der Stress ist: Denn er gibt der Nebenniere das Signal, die Bildung der Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol anzukurbeln. Diese drei Botenstoffe befähigen, schnell und angemessen auf die Situation zu reagieren, die den Stress auslöst. Steht der Hypothalamus jedoch unter Daueralarm, werden auch dauerhaft Stresshormone ausgeschüttet. Und diese halten den Körper anhaltend unter Hochdruck – das führt ihn langsam, aber sicher in die totale Erschöpfung.


Risikofaktor Dauerstress

Anhaltender Stress ist ein erhebliches gesundheitliches Risiko, denn er macht dem Körper auf allen Ebenen zu schaffen. So greift dauerhafte Anspannung ganz massiv in das ausgewogene Verhältnis sämtlicher Reaktionen auf zellulärer, organischer und emotionaler Ebene ein. Insofern ist dauerhafter Stress als »Gleichgewichtsstörung« zu sehen, welche die körperliche und seelische Gesundheit in hohem Maße beeinträchtigt.

Diagnose und Therapie

Das hhp Therapiesystem

Zur Behandlung von Angespanntheit ist die Andullationstherapie prädestiniert. Denn sie bringt den permanent hochtourig laufenden Sympathikus endlich zur Ruhe und regt im Gegenzug den Parasympathikus an. Mit diesen Wirkungen auf das vegetative Nervensystem führt die Andullationstherapie zu einer tiefgehenden und nachhaltigen Entspannung. Die intensiv entspannenden Effekte beruhen weiterhin darauf, dass das biophysikalische Therapieverfahren zudem die schädlichen Wirkung von Stress erheblich reduziert. So zeigte sich in wissenschaftlichen Untersuchungen, dass sich typische physiologische Stressindikatoren wie unter anderem Muskeltonus und Herzfrequenz deutlich verbessern.

Die Andullationstherapie wird im hhp Therapiesystem eingesetzt. Informieren Sie sich jetzt darüber, wie dieses Therapiesystem Ihnen bei Ihrem individuellen Beschwerdebild optimal helfen kann.

Weitere Maßnahmen


  • Der Anspannung davon laufen

    Körperliche Aktivität eignet sich hervorragend zum Abbau von Anspannung und Stress. Die vermehrte Durchblutung des Körpers wirkt entspannend auf das vegetative Nervensystem. Das stärkt das Nervenkostüm und lässt besser schlafen, und wirkt sich positiv auf Entspannungsfähigkeit und Konzentration aus. Weiterhin unterstützt Sport den Abbau von Adrenalin sowie anderen Stresshormonen und reduziert obendrein noch deren schädlichen Wirkungen.
    Wichtig ist, eine Sportart zu betreiben, die Freude macht und dabei vor allem nicht wie im täglichen Alltag erneut in Leistungsdenken zu verfallen..

  • Pflanzliche Arzneimittel

    In der »grünen Apotheke« gibt es einige wirksame Mittel gegen Angespanntheit. Bewährte Heilpflanzen sind hier unter anderem Baldrian, Johanniskraut, Hopfen und Melisse. Spezielle Extrakte daraus können in Form von Tabletten oder Tinkturen eingenommen werden.
    Diese pflanzlichen Arzneimittel gegen Angespanntheit haben den Vorteil, dass bei ihnen keine Gefahr der Abhängigkeit besteht und sie auch keine Nebenwirkungen haben.

  • Autogenes Training

    Es gibt einige Techniken, die bereits vielen Menschen aus ihrer dauerhaften Anspannung geholfen haben. Eine davon ist das Autogenes Training. Damit kann man sich selbst in einen Zustand tiefer Entspannung versetzen. Dazu findet statt, was biologisch prinzipiell nicht möglich ist: Atmung, Herzschlag, Blutdruck und andere Prozesse willentlich zu beeinflussen. Doch das Autogene Training geht einen Umweg über das Gehirn. So können körperliche Vorgänge beeinflusst werden, indem Nervenimpulse den Spannungszustand der Muskeln verändern. Eine Kaskade von Reaktionen sorgt ausgehend vom Gehirn dafür, dass körperliche Funktionen wie Atmung oder Verdauungstätigkeiten entspannter ablaufen. Das vegetative Nervensystem wird also gewissermaßen ausgetrickst. Bis das funktioniert, bedarf es allerdings einiger Übung. Deshalb sollte man die Technik zunächst auch unter professioneller Regie im Rahmen eines Kurses erlernen. Danach kann man das Autogene Training dann jederzeit bei Bedarf zur gezielten Entspannung einsetzen.