Durchblutungsstörungen
Übersicht
Störungen der Durchblutung sind genau genommen keine eigenständige Erkrankung für sich, sondern ein Symptom anderer Erkrankungen, wie beispielsweise Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Durch Durchblutungsstörungen ist die Blutversorgung bestimmter Körperregionen oder Organe nicht mehr oder nicht mehr in vollem Umfang gewährleistet – je nachdem, welches Blutgefäß in welchem Ausmaß betroffen ist. Prinzipiell kann es in jedem Blutgefäß des Körpers zu Störungen der Durchblutung und damit zur unzureichenden Zufuhr von Sauerstoff und Nährstoffen kommen.
Ursachen und Symptome
Ursachen
Die Ursachen von Durchblutungsstörungen sind vielfältig. So kann es durch eine Arteriosklerose dazu kommen, dass der Blutfluss bedingt durch Anlagerungen innerhalb der Arterien behindert ist. Auch eine Embolie kann zu Störungen der Durchblutung führen. Bei einer Embolie ist ein Blutgefäß durch über das Blut eingeschwemmtes Material, wie etwa Fetttröpfchen oder auch durch Luftblasen, plötzlich verstopft. Eine weitere Ursache kann eine Gefäßentzündung sein. Bei dieser so genannten Vaskulitis sind Blutgefäße entzündlich erkrankt, wobei eine primäre und sekundäre Form voneinander unterschieden werden: Die primäre Vaskulitis ist eine eigenständige, entzündlich-rheumatische Erkrankung, während die sekundäre im Rahmen anderer entzündlicher Krankheiten auftritt. Auch Bluthochdruck und Diabetes gehen häufig mit Durchblutungsstörungen einher.
Neben den genannten Erkrankungen können auch bestimmte Risikofaktoren zu Störungen der Durchblutung führen. Dazu gehören unter anderem Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress und eine zu fettreiche Ernährung.
Symptome
Typische Auswirkungen von Durchblutungsstörungen sind Kältegefühl, Kribbeln und Schmerzen. Im schlimmsten Fall kann es zum Absterben des unterversorgten Gebietes oder Organ kommen.
Die Ausprägung der einzelnen Symptome hängt allerdings stark davon ab, welche Blutgefäße betroffen sind. So können Durchblutungsstörungen im Darm zu heftigen Schmerzen führen, während diese hingegen im Gehirn nicht zwingend Schmerzen verursachen.
Hier einige Beispiele für die Symptome in verschiedenen Körperbereichen:
Im Gehirn kommt es durch Durchblutungsstörungen zu einem Nachlassen der Hirnfunktionen, beispielsweise erkennbar an Gedächtnisstörungen und Schwindel. Im Herz führen Störungen der Durchblutung, unter anderem zu Angina pectoris, in den Nieren, zu Bluthochdruck sowie in schweren Fällen zum Versagen eines oder beider dieser Organe. Ist die Aorta betroffen, führt dies zur Erweiterung der Hauptschlagader. Durchblutungsstörungen im Beckenbereich können bei Männern eine Beeinträchtigung der Potenz bewirken.
Weitere Informationen
Durchblutungsstörungen nehmen zwar mit steigendem Alter zu, können jedoch auch bei jüngeren Menschen auftreten. In jedem Fall sind Männer weitaus häufiger davon betroffen: Das Häufigkeitsverhältnis Mann zu Frau beträgt vier zu eins.
Generell kann jedes Blutgefäß des Körpers betroffen sein, dennoch kommt es überwiegend in den Beinen zu Störungen der Durchblutung.
Details
Durchblutung – unerlässlich zur Funktionsfähigkeit

Durchblutungsstörungen
Mit dem Blut wird der gesamte Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt – jede einzelne Zelle vom Kopf bis zu den Füßen. Ist die Durchblutung in einer Region beeinträchtigt, hat dies sofortige Konsequenzen. Besonders hinsichtlich der Unterversorgung mit Sauerstoff: Je weniger ein Organ oder ein Gewebe wie beispielsweise ein Muskel damit versorgt wird, desto mehr schwindet seine Leistungs- und Funktionsfähigkeit. Dabei ist die Fähigkeit, ohne oder nur mit wenig Sauerstoff auszukommen, von Zelle zu Zelle verschieden. Jene im Gehirn vermögen unter solchen Umständen nur wenige Minuten zu überleben. Zellen in der Leber oder in den Nieren kommen indessen bis zu vier Stunden ohne Sauerstoff aus. Das Herz schafft dies sogar über mehrere Stunden hinweg.
Diagnose
Dass möglicherweise Störungen der Durchblutung vorliegen, wird in der Regel bereits durch die typischen Beschwerden wie Kribbeln oder Kälteempfindungen erkenntlich. Mittels einer Reihe von Untersuchungen kann die Diagnose dann bestätigt werden. Dazu gehört zunächst eine Ultraschalluntersuchung. Mit ihrer Hilfe können Verengungen und Verschlüsse großer Blutgefäße sichtbar gemacht werden. Kleinere Blutgefäße werden mit einer so genannten Angiographie untersucht. Dabei wird ein Röntgenkontrastmittel direkt in die Schlagader gespritzt. Dieses gelangt in die kleinen Gefäße und macht auch hier Verengungen und Verschlüsse erkennbar – diesmal radiologisch.
Weitere Methoden zur Diagnose von Durchblutungsstörungen sind Dopplersonographie, Messungen des Blutdrucks, Elektrokardiogramm (EKG) sowie Untersuchungen von Herz- und Lungenfunktionen.
Diagnose und Therapie

Das hhp Therapiesystem
Die Andullationstherapie bietet eine der wirksamsten Möglichkeiten zur Behandlung von Durchblutungsstörungen – einerlei, welcher Körperbereich oder welches Organ davon betroffen ist. Denn indem dieses Verfahren Frequenzen bestimmter Wellenlänge in den Körper einkoppelt, wird allen voran der Blutfluss intensiv aktiviert. Damit gehören Störungen der Durchblutung in Kürze der Vergangenheit an.
Wie effektiv die Andullationstherapie Durchblutungsstörungen beseitigt, haben wissenschaftliche Untersuchungen ebenso wie praktische Erfahrungen inzwischen hinreichend belegt.
Die Andullationstherapie wird im hhp Therapiesystem eingesetzt. Informieren Sie sich jetzt darüber, wie dieses Therapiesystem Ihnen bei Ihrem individuellen Beschwerdebild optimal helfen kann.
Weitere Maßnahmen
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Gezielte Bewegung
Körperliche Aktivität fördert die Durchblutung – hinreichend bekannt, allerdings leider oftmals nicht hinreichend gut umgesetzt… Doch durch gezieltes Training können Durchblutungsstörungen wirksam behandelt werden, etwa durch Gehtraining, Schwimmen und Radfahren. Auch Krankengymnastik kann mit Erfolg eingesetzt werden.
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Medikamentöse Behandlung
Durch bestimmte Arzneimittel lassen sich zwar nicht die Ursachen, indessen jedoch die Symptome der Durchblutungsstörungen beseitigen. So werden so genannte Thrombozytenaggregations-Hemmer zur Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes eingesetzt, beispielsweise Acetylsalicylsäure (Aspirin). Darüber hinaus können Infusionen mit Prostaglandinen die Durchblutung anregen. Zur Linderung von Schmerzen werden nicht-steroidale Antirheumatika, kurz NSAR, oder auch Opiate wie Morphium verabreicht.
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Physiotherapie
Einige Anwendungen aus der Physiotherapie haben sich sehr wirksam gegen Durchblutungsstörungen erwiesen. Dazu gehört beispielsweise das Kohlensäurebad. Auch so manches aus dem Repertoire der Kneipp-Kuren ist hilfreich: Etwa aufsteigende warme Armbäder, Wechselgüsse und Wassertreten.
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Operative Eingriffe
Ist ein Blutpfropf die Ursache der Durchblutungsstörung, kann dieser unter örtlicher Betäubung aus dem Blutgefäß entfernt werden. Sind nur kurze Strecken von Blutgefäßen betroffen, lassen sich diese mit Hilfe eines Ballonkatheters weiten. Bei dieser so genannten Gefäßdilatation kann auch ein Stent eingesetzt werden, der das Blutgefäß dauerhaft dehnt und offen hält.
Mitunter wird auch ein Eingriff erforderlich, bei dem der verengte Abschnitt des Blutgefäßes freigelegt und entfernt wird, was zur Verengung geführt hat. Neben diesem, Desobliteration genannten,Verfahren kann auch ein Bypass gelegt werden. Dieser bildet gewissermaßen eine »Umleitung« um die verengte Stelle des Gefäßes.
