Lumbalgie
Allgemein
Lumbalgie steht für Lendenschmerz: lumb leitet sich ab von lumbus, zu Deutsch Lende, und algie bezeichnet Schmerz beziehungsweise Schmerzhaftigkeit.
Ursachen und Symptome
Ursachen
Schmerzen im Lendenbereich resultieren überwiegend aus abnutzungsbedingten Verschleißerscheinungen – unter anderem durch Fehlhaltungen, Überbelastung und Übergewicht sowie durch Alterung. Diese so genannten degenerativen Prozesse laufen in der Mehrheit an den kleinen Wirbelgelenken ab. Auf Grund ihrer Anordnung, die jener von Dachziegeln gleicht, werden die kleinen Gelenke der Lendenwirbelsäule auch Facettengelenke genannt.
Weitere Ursache einer Lumbalgie können Bandscheibenschäden wie ein Bandscheibenvorfall oder eine -vorwölbung sein. Beides sind in der Regel ebenso Folgen von Abnutzung. Zudem gehen auch Osteoporose sowie Tumorerkrankungen im Bereich der Lende nicht selten mit einer Lumbalgie einher. Hinter den Schmerzen können mitunter auch krankhafte Veränderungen an den Wirbelkörpern der Lendenwirbelsäule sowie funktionelle Störungen der Haltebänder der Wirbel stehen.
Symptome
Charakteristisch für eine Lumbalgie ist, dass die Schmerzen im Lendenwirbelbereich lokalisiert sind. Sie sind meist stark, stechend und auf den Lendenbereich beschränkt. Weitere typischen Symptome sind örtliche Missempfindungen und Muskelverspannungen entlang der Wirbelsäule. Diese Verspannungen werden von den Patienten als störende Blockade empfunden und in Folge dessen nehmen sie eine seitlich geneigte Schonhaltung ein.
Auch aus diesem Grund schränkt eine Lumbalgie die Bewegungsfähigkeit ganz erheblich ein. Besonders Bücken und Drehungen des Oberkörpers sind durch die Beschwerden erschwert.
Weitere Informationen
Der Bereich der Lendenwirbel ist am häufigsten unter allen Wirbelsäulenabschnitten von schmerzhaften Beschwerden betroffen. Grund dafür ist, dass darauf das gesamte Gewicht des Oberkörpers lastet. Darüber hinaus gehen die meisten Bewegungen der Wirbelsäule – Drehen, Bücken und andere – von der Lendenwirbelsäule aus. Entsprechend ist diese vermehrt anfällig für Verschleißerscheinungen und Funktionsstörungen.
Details
Die Lendenwirbelsäule
Abgekürzt LWS genannt, besteht die Lendenwirbelsäule aus fünf einzelnen Wirbelkörpern. Sie liegt zwischen Halswirbelsäule und Kreuzbein. Bei einigen Menschen ist der letzte dieser Wirbelkörper allerdings mit dem ersten der Kreuzbeinwirbel verwachsen. Dies wird medizinisch als Lumbalisation bezeichnet.Die LWS ist in der Regel im gesunden Zustand leicht nach hinten gekippt. Diese Krümmung heißt Lordose.
Aufbau eines Wirbels
Jeder einzelne Wirbel ist nach einem einheitlichen Schema aufgebaut: ein Wirbelkörper, ein Wirbelbogen, ein Dornfortsatz sowie zwei Quer- und vier Gelenkfortsätze. An den Dorn- und Querfortsätzen der einzelnen Wirbel setzen Bänder und Muskeln an, welche die Wirbelsäule stabilisieren. Dieses einheitliche Schema variiert jedoch in den einzelnen Abschnitten der Wirbelsäule. So werden die Wirbel vom Hals abwärts größer, da die Gewichtsbelastung zunimmt und die Beweglichkeit geringer wird.
Bis auf die ersten beiden Halswirbel und der miteinander verschmolzenen Wirbel des Kreuz- und Steißbeins sind alle Wirbel durch eine Bandscheibe miteinander verbunden. Sie wirken als Stoßdämpfer und ermöglichen die Beweglichkeit der Wirbelsäule.
Diagnose und Therapie

Das hhp Therapiesystem
Die Andullationstherapie, die biologische Resonanzschwingungen im Körper erzeugt, hat sich als sehr wirksame Behandlungsmethode bei einer Lumbalgie erwiesen. Denn durch die Anregung der Durchblutung im Bereich der Lendenwirbelsäule werden Verspannungen aufgelöst und der Druck von den Wirbelkörpern genommen. Darüber hinaus lösen sich Blockaden, welche die Gelenke der Lendenwirbel möglicherweise eingeklemmt halten. Damit bewirkt die Andullationstherapie eine umgehende, deutliche Linderung der Beschwerden. Die Infrarot-Tiefenwärme verstärkt die Wirkung, indem sie die Durchblutung der Gewebe zusätzlich aktiviert und somit die Nerven und Wirbelgelenke im Lendenwirbelbereich weitergehend entspannt.
Die Andullationstherapie wird im hhp Therapiesystem eingesetzt. Informieren Sie sich jetzt darüber, wie dieses Therapiesystem Ihnen bei Ihrem individuellen Beschwerdebild optimal helfen kann.
Weitere Maßnahmen
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Grunderkrankung behandeln
Grundlegend für den Behandlungserfolg ist selbstverständlich, die Grunderkrankung zu therapieren, die zur Lumbalgie geführt hat – wie beispielsweise ein Bandscheibenvorfall oder Muskelverspannungen. Allerdings ist das nicht immer möglich. Verschleißerscheinungen durch Abnutzung etwa lassen sich nicht mehr rückgängig machen.
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Schmerzmittel
Zur Linderung der akuten Schmerzen eignen sich allen voran die so genannten nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR). Die Bezeichnung »nichtsteroidal« besagt, dass sie kein Kortison enthalten. Gegen Muskelverspannungen, die häufig zu den schmerzhaften Beschwerden führen können, hilft die Einnahme von Muskelrelaxanzien. Das sind Präparate, die gezielt eine Entspannung der betroffenen Muskelpartien bewirken. In schweren Fällen können jedoch mitunter nur starke Schmerzmittel wie Tramadol oder Morphin dem Patienten eine Linderung verschaffen. Einerlei welche Art der medikamentösen Schmerzbehandlung angewendet wird, sollte dies nur kurzzeitig und in möglichst geringer Dosierung erfolgen. Zur dauerhaften Behandlung einer Lumbalgie sind Schmerzmittel nicht geeignet, da sie zum Teil erhebliche Nebenwirkungen sowie ein Abhängigkeitsrisiko haben.
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Lokale Anästhesie
Eine gute Alternative zu Schmerzmitteln, frei von Nebenwirkungen und Suchtgefahr, ist eine lokale Anästhesie mit einem lang wirkenden Betäubungsmittel. Diese erfolgt in der Regel mittels eines Katheters, einem dünnen Kunststoffschlauch. Er wird im Bereich der Lendenwirbelsäule nahe der schmerzenden Regionen unter die Haut eingebracht. Dazu ist keine Operation, also kein Schnitt im Gewebe, erforderlich. Über den Katheter wird dann das Betäubungsmittel je nach Bedarf wiederholt und schmerzfrei eingespritzt.
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TENS
Ein Verfahren aus der Elektrotherapie, die transkutane Nervenstimulation über Elektroden (TENS), hat sich ebenso zur wirksamen Linderung der Schmerzen bewährt. Dabei werden Elektroden rechts und links neben der Wirbelsäule in den schmerzenden Bereichen auf die Haut des Patienten geklebt, über die niederfrequenter Strom fließt.
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Krankengymnastik
Von großer Bedeutung für eine nachhaltige Besserung der Beschwerden ist es, dass Muskelkorsett zu verstärken, welches die Wirbelsäule stützt. Dies gilt vor allem für den Bereich der Lendenwirbelsäule. Gezielte krankengymnastische Übungen, die zunächst unter fachkundiger Anleitung erlernt werden, sind dazu eine sehr empfehlenswerte Maßnahme.
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Ausreichend bewegen
Sobald es die Schmerzen wieder zulassen, ist es zudem wichtig, auf eine ausreichende körperliche Aktivität zu achten. Denn Bewegungsmangel ist eine verbreitete (Mit)-Ursache von Beschwerden an der Wirbelsäule.

