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Übersicht zu Polymyalgie
Bei einer Polymyalgie handelt es sich um eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, die zu schmerzhaften Beschwerden in den Muskeln der Schultern und des Beckengürtels führt.
Ursachen und Symptome von Polymyalgie
Ursachen
Wie es zu einer Polymyalgie kommt, ist nicht bekannt. Erwiesen ist, dass es sich dabei um eine so genannte Autoimmunkrankheit handelt. Dabei ist das Immunsystem gestört und greift körpereigene Strukturen an.
Symptome
Charakteristisch für eine Polymyalgie sind reißende Schmerzen in der Muskulatur der Schultern und des Nackens. Weiterhin von den Schmerzen betroffen sind die Muskeln im Beckengürtel, den Oberarmen und -schenkeln. Dabei sind die Schmerzen typischerweise auf beide Körperseiten verteilt und setzen plötzlich ein. Sie beginnen überwiegend nachts und sind frühmorgens dann am stärksten. Gegen Abend hin werden sie schwächer. Typisch für eine Polymyalgie sind ferner Morgensteifigkeit der Muskeln. Darüber hinaus verspüren die Betroffenen ein allgemeines Krankheitsgefühl, sind übermäßig müde und verlieren an Gewicht. Auch Depressionen, Fieber oder erhöhte Temperatur und nächtliche Schweißausbrüche sind nicht selten. Häufig tritt zugleich mit der Polymyalgie eine Entzündung der Schläfenarterie auf – bei rund fünfzig Prozent der Patienten ist dies der Fall.

