Nackenverspannungen

Ihre Vorteile

Übersicht zu Nackenverspannungen

Hals und Nacken sind von allen Bereichen der Wirbelsäule jene, die am meisten bewegt werden – ob zur Seite, nach vorne oder hinten. Auch Drehbewegungen sind durch die hohe Flexibilität der Halswirbelsäule jederzeit möglich. Die hohe Beweglichkeit stellt jedoch auch eine große Belastung dar. Aus diesem Grund ist der Nacken- und Halsbereich häufig von Bewegungseinschränkungen betroffen: Durch blockierte Wirbel, verspannte oder verhärtete Muskeln und Sehnen, was sich mehr oder minder schmerzhaft bemerkbar macht.

Ursachen und Symptome von Nackenverspannungen


Ursachen

Verspannungen können in jedem Alter auftreten.

Die Ursachen von Nackenverspannungen sind sehr vielfältig. So können allen voran Fehlhaltungen beim Sitzen oder Schlafen die Muskeln im Bereich von Hals und Nacken anspannen oder auch überdehnen. Die betroffenen Muskeln werden in Folge nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Das führt zu einer Störung des Stoffwechsels im Muskel, der sich daraufhin schmerzhaft verhärtet. Weitere häufige Ursachen von Nackenverspannungen sind Fehlbelastungen durch schweres einseitiges Tragen sowie durch zu langes Stehen oder Sitzen. Das bewirkt, dass einige Muskeln im Hals- und Nackenbereich überdehnt und mitunter sogar gezerrt werden. In jenen Muskeln, welche die geschädigten Muskeln entlasten sollen, kommt es im Anschluss zur verstärkten Anspannung.

Hinter Nackenverspannungen steht oftmals auch anhaltender Stress. Durch die dauernde Belastung können die Muskeln sehr schnell verspannen. Des Weiteren können Abnutzungserscheinungen, etwa bedingt durch Arthrose oder Osteoporose, sowie Zugluft und Übergewicht die Ursache von Nackenverspannungen sein. Mitunter werden diese auch von einem Vorfall oder einer Vorwölbung einer Bandscheibe der Halswirbelsäule ausgelöst. Eine Fehlstellung der Wirbelsäule (Skoliose) kann ebenfalls, wenn auch eher selten, die Ursache sein.


Symptome

Typisches Anzeichen von Nackenverspannungen ist der ausgeprägte Nackenschmerz, der meist auf Schultern und Hals ausstrahlt. Kopf und Hals sind dadurch verspannt und können nur noch unter Schmerzen bewegt werden. Nackenverspannungen können auch zu Schmerzen und Durchblutungsstörungen in Armen und Händen führen. Mitunter kommt es auch zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.

Weitere Informationen

Den schmerzhaften Beschwerden kann man mit einfachen Mitteln recht gut vorbeugen. Das Problem ist allerdings, dass sobald die Nackenverspannungen verschwunden sind, die Motivation zur gezielten Vorbeugung häufig wieder nachlässt.

Details


Die Halswirbelsäule

Sie besteht aus insgesamt sieben Wirbeln und ist der beweglichste Abschnitt der Wirbelsäule. Der erste Halswirbel ist der so genannte Atlas, der keinen eigenen Wirbelkörper besitzt und in das Hinterhauptloch hineinragt. Der zweite Halswirbel, Axis genannt, hat einen eigenen Wirbelkörper. Dieser verläuft zum Kopf hin in Form eines Zapfens, weshalb man auch vom »Zahn« spricht. Er ist genau der Innenseite des knöchernen Wirbelbogens des Atlas angepasst. Das ermöglicht es, den Kopf zu bewegen. Um zu verhindern, dass sich der »Zahn« des zweiten Halswirbels bei Bewegungen verschiebt, wird er durch ein kräftiges Bindegewebsband an der Innenseite des ersten Halswirbels gehalten.


Aktiv entspannen

Wohldosiertes körperliches Training kann Verspannungen der Muskulatur im Nacken- und Halsbereich wirksam vorbeugen. Denn diese werden dadurch gekräftigt und zugleich locker gehalten. Zu empfehlen sind Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder auch Walken.


Stressreduktion

Viele jener, die wiederholt unter Nackenverspannungen leiden, stehen unter dauerhafter psychosozialer und beruflicher Überlastung. Wichtig ist für sie, regelmäßig zu entspannen und widerstandsfähiger gegen Stress zu werden. Dabei helfen neben sportlichen Aktivitäten auch gezielte Techniken zur Entspannung. Dazu gehören unter anderem Autogenes Training, progressive Muskelrelaxation nach Jacobson und Yoga.

Diagnose und Therapie

Das hhp Therapiesystem

Nackenverspannungen können durch die Andullationstherapie rasch und vor allem nachhaltig behandelt werden. Denn sie führt zu einer umgehenden Lockerung und Entspannung der verspannten Muskelpartien und auf diese Weise zur Linderung der Schmerzen. Diese positiven Effekte werden durch die Wärmeeinwirkung über die Infrarotstrahler noch weiter verstärkt.

Die Andullationstherapie wird im hhp Therapiesystem eingesetzt. Informieren Sie sich jetzt darüber, wie dieses Therapiesystem Ihnen bei Ihrem individuellen Beschwerdebild optimal helfen kann.

Weitere Maßnahmen


  • Massagen und Wärme

    Massagen durch erfahrene Therapeuten können oftmals eine rasche Besserung der akuten Beschwerden bringen. Das gilt auch für Wärmeanwendungen: Fangopackungen, Rotlichtbestrahlungen oder Heizkissen sorgen für eine wirksame Linderung der Schmerzen und lockern die verspannte Muskulatur. Die gleichen guten Dienste erweist auch das Auflegen einer warmen Wärmflasche an den schmerzenden Regionen oder ein warmes entspannendes Vollbad.

  • Physiotherapie

    Krankengymnastische Maßnahmen tragen ebenso erheblich zur Besserung von Nackenverspannungen bei. Unter anderem auch deshalb, weil den Betroffenen dadurch ihre fehlerhaften Körperhaltungen bewusst gemacht werden. Auf diese Weise lassen sich die Fehlhaltungen und -belastungen zukünftig vermeiden. Für einen spürbaren Behandlungserfolg müssen die Übungen jedoch regelmäßig und über einen längeren Zeitraum hinweg durchgeführt werden.

  • Schmerzstillende Maßnahmen

    Oftmals muss als Erstes eine gezielte Schmerzbehandlung erfolgen, bevor der Patient überhaupt erst andere Behandlungsmethoden einsetzen kann. Dazu werden inzwischen nicht nur Tabletten, sondern auch Infusionen mit Schmerzmitteln direkt in den betroffenen Bereich verabreicht.

  • Grunderkrankung behandeln

    Sofern den Nackenverspannungen eine Erkrankung wie etwa ein Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule oder eine Arthrose in diesem Bereich zu Grunde liegt, muss diese natürlich adäquat behandelt werden.

  • Akupunktur

    Das Verfahren aus der traditionellen chinesischen Medizin bewährt sich wie bei vielen anderen Beschwerden auch bei Nackenverspannungen. Durch das »Punktstechen«, wie sich Akupunktur übersetzen lässt, werden die akuten Schmerzen wirksam gelindert und die Verspannungen und Blockaden der Muskeln gelöst.