Gonarthrose

Die bewährte Andullationstherapie kann Ihnen bei
Gonarthrose
gezielt, effektiv und nachhaltig helfen.

»Meine Knieschmerzen haben Gartenarbeit fast unmöglich gemacht. Seit der Andullationstherapie kann ich endlich wieder meinem Hobby nachgehen.«

Ingeburg Dauth, Tuttlingen

Gonarthrose-Test starten

Ihre Vorteile

Übersicht

Die Arthrose des Kniegelenks, medizinisch Gonarthrose genannt, gehört zu den häufigsten Verschleißerscheinungen an den Gelenken. Diese führt zu einer fortschreitenden Zerstörung des Kniegelenkknorpels. Zudem können die Kapsel des Kniegelenks sowie die umliegende Muskulatur betroffen sein. Nach und nach verkümmert das Knorpelgewebe und schließlich kann das Gelenk nicht mehr reibungslos bewegt werden. Allmählich wird das Kniegelenk dadurch steif.

Ursachen und Symptome


Ursachen

Gonarthrose

Die Prozesse, die hinter einer Arthrose des Kniegelenks stehen, sind nach wie vor nicht vollständig aufgeklärt. Angenommen wird, dass Gonarthrose durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren verursacht wird, die den Abbau des Gelenkknorpels in Gang setzen. Rund ein Drittel aller Kniearthrosen treten in Folge von Unfällen und Verletzungen auf – mitunter erst nach Jahren. Um die Degeneration des Gelenkknorpels in Gang zu setzen, genügen bereits kleinste Verletzungen. Ebenso können anhaltende Überlastungen zu einer Kniearthrose führen. Die Ursache kann zudem auch in den Genen liegen. Studien haben gezeigt, dass erbliche Veranlagung mit für den Verschleiß der Kniegelenke verantwortlich ist. Weitere Ursachen sind angeborene Fehlstellungen des Kniegelenks, die dessen Abbau beschleunigen, sowie Übergewicht.


Symptome

Typische Beschwerden bei der Gonarthrose sind Schmerzen im Kniegelenk und hinter der Kniescheibe. Diese treten vor allem zu Beginn einer Bewegung auf und lassen dann langsam nach – der so genannte Anlaufschmerz. Er zeigt sich nach längerer körperlicher Belastung dann wieder erneut. Die Schmerzen strahlen zudem in den Unterschenkel und den Fuß des Beines mit dem erkrankten Knie aus. Beim Treppensteigen sowie beim Gehen auf unebenem Gelände nehmen sie zu, ebenso beim Tragen von schweren Gegenständen und feucht-kalter Witterung. Das betroffene Knie ist oftmals angeschwollen und gerötet, mitunter heiß und verspannt. Zudem kommt es zu knirschenden und knackenden Geräuschen beim Bewegen des Knies. Weitere charakteristische Beschwerden sind Steifheit morgens und nach längerem Sitzen sowie Gangunsicherheiten. Je weiter die Beeinträchtigung des Kniegelenks fortgeschritten ist, desto intensiver die Symptome: Die Bewegungsfähigkeit des Knies nimmt immer mehr ab, wodurch viele Tätigkeiten des Alltags erheblich erschwert werden.

 

Weitere Informationen

Wird eine Arthrose des Kniegelenks frühzeitig erkannt, stehen die Erfolgsaussichten für eine zufriedenstellende Behandlung gut. Das Problem dabei ist indessen, dass die Arthose in ihren Anfängen unbemerkt bleibt. Sind die Schäden am Knorpel zwar schon da, aber noch nicht ausgeprägt genug, um sie spüren zu können, kommt man einer Gonarthrose oft nur zufällig auf die Spur.

Details


Diagnose

Gonarthrose

Gonarthrose

Am Beginn steht eine ausführliche Befragung des Patienten sowie eine umfassende körperliche Untersuchung. Dabei werden zunächst Gang und Haltung geprüft, um mögliche Fehlstellungen wie einen Beckenschiefstand, Muskelschwächen oder Schonhaltungen zu erkennen. Im Anschluss daran richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Funktionsfähigkeit der Kniegelenke. Im Rahmen dieser so genannten Palpation werden die Gelenke mit den Händen abgetastet und so untersucht, ob und welche druckempfindlich oder geschwollen sind. Auf diese Weise kann auch festgestellt werden, ob sich bereits Knochenauswüchse an den Gelenkflächen gebildet haben – die Arthrose also bereits fortgeschritten ist. Nach der Palpation wird die Beweglichkeit überprüft. So lässt sich eingrenzen, ob und inwieweit die Arthrose bereits zu Beeinträchtigungen führt. Dabei werden nicht nur die Kniegelenke, sondern auch die Muskeln untersucht.

Hat sich der Verdacht auf eine Arthrose des Kniegelenks erhärtet, geht es ans Röntgen. Ist der Abstand zwischen Gelenkkopf und Pfanne schmal, ist das ein typisches Zeichen für den Verschleiß des Knorpels. Je kleiner der Gelenkspalt, desto ausgeprägter die Arthrose. Sind die Knorpelschäden allerdings noch gering, können sie im Röntgenbild meist nicht erkannt werden. Weshalb Röntgen allein meist noch nicht genug Information über die Beschwerden liefert. Da man sich nicht allein auf den Röntgenbefund verlassen kann, erfolgt zusätzlich meist eine so genannte Sonografie. Sie ist eine gute Ergänzung, da sich mit Ultraschall auch die Weichteile optisch darstellen lassen. Anders als beim Röntgen sind also nicht nur knöcherne Strukturen zu erkennen.

Eine weitere häufig eingesetzte Diagnosemethode ist die Szintigrafie, ein Verfahren aus der Nuklearmedizin. Dabei wird ein Kontrastmittel in die Blutgefäße gespritzt, das sich über die Blutbahn im Knochengewebe verteilt. Die verwendeten Substanzen haben die Eigenschaft, sich vor allem in entzündetem oder krankhaft verändertem Gewebe zu sammeln. So kann eine Arthrose von einem entzündeten Gelenk abgegrenzt werden. Liegt ein Gelenkerguss vor, kann mit einer Punktion die angesammelte Gelenkflüssigkeit abgezogen werden. Die Untersuchung der Flüssigkeit liefert dann Hinweise auf mögliche Krankheitserreger – so lassen sich entzündlich-rheumatische Zustände ausschließen. Darüber hinaus hat die Punktion therapeutische Effekte: Sinkt der Druck im Inneren des Kniegelenks, wirkt das entlastend und schmerzlindernd.

Diagnose und Therapie

Das hhp Therapiesystem

Die Andullationstherapie ist überaus wirksam zur Behandlung einer Arthrose des Kniegelenks. Denn sie aktiviert die Durchblutung und den Stoffwechsel intensiv und nachhaltig. Dadurch können sämtliche Zellen des Körpers deutlich besser mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt werden. In Folge wird auch der Verschleiß der Knorpel am Kniegelenk gestoppt und sein weiteres Fortschreiten verhindert.

Durch die verstärkten Stoffwechselaktivitäten der Zellen untereinander und die Ausleitung von Schadstoffen und Stoffwechselschlacken wird dieser Effekt noch weiter unterstützt. Zudem sorgt die Andullationstherapie dafür, dass muskuläre Verspannungen und Blockaden im Bereich der Kniegelenke aufgelöst werden. Damit bewirkt sie, dass sich die Schmerzen in kurzer Zeit erheblich bessern und nach längerer Anwendung schließlich vollkommen verschwinden. Die gezielte Infrarot-Tiefenwärme fördert die gute Wirksamkeit zusätzlich.

Die Andullationstherapie wird im hhp Therapiesystem eingesetzt. Informieren Sie sich jetzt darüber, wie dieses Therapiesystem Ihnen bei Ihrem individuellen Beschwerdebild optimal helfen kann.

Weitere Maßnahmen


  • Krankengymnastik

    Krankengymnastische Übungen verbessern die Beweglichkeit der Kniegelenke und wirken zugleich schmerzlindernd.
 Eine gute und regelmäßige Krankengymnastik kann im Frühstadium der Arthrose bereits ausreichend sein, um die Beschwerden zu lindern.

  • Kältebehandlung

    Patienten mit akuter Reizung des Kniegelenks können von kalten Therapiemaßnahmen profitieren. Dazu gehören unter anderem kalte Moorpackungen und Kaltluft. Auch bei Umschlägen mit essigsaurer Tonerde oder Quark werden Kältereize genutzt.

  • Elektrotherapie

    Elektrische Ströme verhindern oder verlangsamen die Weiterleitung von Schmerzsignalen, regen die Regeneration des Gewebes an und verbessern die Durchblutung.

  • Akupunktur

    Akupunktur kann bei Patienten mit Kniearthrose die Schmerzen lindern und die Funktionen des Gelenks verbessern. Bereits ein einmaliger Akupunkturzyklus bringt eine spürbare Besserung für die Dauer von mindestens acht Wochen.

  • Bandagen

    Sie stabilisieren das Kniegelenk und sind besonders zu empfehlen, wenn erhöhte Belastungen anstehen, beispielsweise beim Sport oder bei körperlichen Arbeiten. Ideal sind Tapes: Funktionelle Stützverbände aus langen Pflastersteifen, die auf die Haut geklebt werden und dann in mehreren Lagen um die Kniegelenke angebracht werden.

  • Ersatz der Gelenkflüssigkeit

    Diese Behandlung wird besonders bei Kniearthrosen häufig und mit guten Erfolgen eingesetzt. Dabei wird Gelenkflüssigkeit, Hyaluronsäure, direkt in den Gelenkspalt injiziert. Das verursacht in der Regel keine Schmerzen und sollte an die fünf Mal wiederholt werden. Die Behandlungserfolge halten durchschnittlich ein halbes Jahr an.

  • Medikamentöse Behandlung

    Zum Einsatz kommen überwiegend nichtsteroidale Antirheumatika, kurz NSAR. Sie enthalten kein Kortison, daher ihr Name. Dennoch sollten NSAR nur kurzzeitig und in möglichst geringer Dosierung angewendet werden.

  • Operative Maßnahmen

    Heute stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Unter anderem die Arthroskopie, mit der sich das Gelenk säubern und spülen sowie der Knorpel glätten lässt. Eine weitere Methode ist die Entfernung der entzündeten Innenhaut des Gelenks. Nach dem Eingriff wächst die Haut innerhalb weniger Wochen wieder nach. Ein so genanntes Regenerat entsteht, das am Entzündungsprozess meist nicht mehr teilnimmt. Langzeitstudien belegen, dass auch Jahre nach der Operation Schmerz und Schwellung immer noch deutlich gebessert sind. Erfolgreich ist ferner die Abrasion, bei der die oberste Schicht des Gelenkknorpels mechanisch abgetragen wird. Das regt den Körper an, selbst neues Knorpelmaterial herzustellen. Der neue Gelenküberzug ist zwar nicht so belastbar und elastisch wie der ursprüngliche Knorpel, kann aber dessen Aufgaben doch zu einem guten Teil übernehmen. Die Ultima Ratio ist schließlich der Gelenkersatz – allerdings erst dann, wenn alle anderen Therapien keine Besserung der Beschwerden mehr bringen.