Gelenkschmerzen

Die bewährte Andullationstherapie kann Ihnen bei
Gelenkschmerzen
gezielt, effektiv und nachhaltig helfen.

»Durch die Andullationstherapie habe ich wieder Freude daran, mich zu bewegen.«

Tim Belz, Herne. Gelenkschmerzen Patient.

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Übersicht

Volkskrankheit Gelenkschmerzen: Zwanzig Millionen Bundesbürger sind Schätzungen zu Folge davon betroffen. Keineswegs nur die Älteren unter uns. Gelenkschmerzen ziehen sich quer durch alle Altersstufen, bei Frauen wie Männern.

Ihre Behandlung ist allerdings leider nach wie vor eine Herausforderung für die Medizin. Das ist umso schwerwiegender, als dass Gelenkschmerzen die Betroffenen in ihrer Lebensqualität erheblich einschränken – und das oft über viele Jahre hinweg…

Ursachen und Symptome


Ursachen

Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen sind ein Symptom vieler verschiedener Erkrankungen im Bereich der Gelenke: Unter anderem Entzündungen, Verschleißerscheinungen oder Stoffwechselstörungen, um nur drei aufzuzählen. Insgesamt kennt man in der Medizin bis zu vierhundert verschiedene Krankheiten, die mit Gelenkschmerzen einhergehen. Das lässt bereits erahnen, wie komplex die Fahndung nach den Ursachen ist.

Der häufigste Grund dafür, dass die Gelenke schmerzen, sind chronische Entzündungen. Dazu kommt es im Zuge der so genannten rheumatoiden Arthritis, auch »entzündliches Rheuma« genannt. Dabei ist die Innenhaut des Gelenks dauerhaft entzündet. Auslöser der Entzündung ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer Fehlsteuerung des Immunsystems führt. Im Zuge dessen werden Stoffe gebildet, die körpereigenes Gewebe angreifen und chronische Entzündungen verursachen. Diese betreffen allen voran die Gelenke, besonders an den Händen und Füßen, und können diese mit der Zeit vollkommen zerstören.

Verschleißerscheinungen sind ebenso eine häufige Ursache für Gelenkschmerzen. Denn der Zahn der Zeit nagt auch an den Gelenken: Durch ungleichmäßige oder zu starke Belastung kommt es mit der Zeit zu Abnutzungsschäden. Durch den Abrieb bilden sich feinste Partikel, die ebenso wieder zu einer Entzündung des Gelenks führen können. Diese durch Abnützung hervorgerufene Erkrankung der Gelenke wird auch treffend »degeneratives Rheuma« genannt.

Weitere Gründe für Gelenkschmerzen können unter anderem Fibromyalgie oder Osteoporose sein.


Symptome

Die Beschwerden sind verschieden, weshalb Gelenkschmerzen unterteilt werden. Zum einen in den Anlaufschmerz: Dabei setzen die Schmerzen ein, sobald das Gelenk bewegt wird; gleich zu Beginn. Anlaufschmerz ist typisch für degenerative Veränderungen von Gelenken. Zum anderen in den Nacht- oder Ruheschmerz, der, wie der Name schon sagt, dann auftritt, wenn das Gelenk in Ruhe ist. Entsprechend macht er den Betroffenen auch häufig nachts zu schaffen. Ruheschmerz kann viele Ursachen haben. Häufig ist er allerdings die Folge von entzündlichen Gelenkerkrankungen. Auch nach einer Überlastung von degenerativ veränderten Gelenken stellt er sich oftmals ein. Die dritte Form von Gelenkschmerzen ist der Belastungsschmerz. Die Schmerzen treten dabei dann auf, wenn das Gelenk belastet wird. Sobald das Gelenk wieder in Ruhe ist, schmerzt es nicht mehr. Belastungsschmerz kann sowohl bei Verletzungen eines Gelenks als auch in Folge von entzündlichen oder degenerativen Veränderungen eines Gelenks auftreten.

Weitere Informationen

Die Erkrankungen, die Gelenkschmerzen verursachen, werden umgangssprachlich meist unter dem Begriff »Rheuma« zusammengefasst. Er leitet sich ab vom Griechischen »rheumatismos« und bedeutet übersetzt so viel wie »fließender, ziehender Schmerz«. Der ist auch für viele rheumatische Erkrankungen typisch, dennoch: Rheuma steht nicht für eine einzige, sondern für an die vierhundert verschiedene Gelenk-, Knochen- und Weichteilerkrankungen. Diese sind zum Teil ähnlich, zum Teil aber vollkommen unterschiedlich – was ihre Symptome, ihre Ursachen wie auch ihren Verlauf und demzufolge ihre Behandlung anbelangt. Zudem beschränken sich rheumatische Erkrankungen nicht allein auf den Bewegungsapparat: Fast alle Organe und Gewebe des Körpers können davon betroffen sein.

Details


Aufbau eines Gelenks

Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen

Mehr als 143 Gelenke garantieren die Beweglichkeit des Körpers. Je nach ihren Aufgaben sind die einzelnen Gelenke zwar unterschiedlich aufgebaut, die Bauteile sind jedoch stets die gleichen. Nämlich Gelenkfläche mit Knorpelüberzug, ausgehöhlte Gelenkpfanne und Gelenkkapsel. Die Knorpelschicht hat – je nachdem, wie stark das betreffende Gelenk belastet ist – eine Dicke von fünf Millimetern. Ist der Knorpel gesund, besitzt er eine glatte und glänzende Oberfläche. Damit schützt er die Knochen, wirkt als Stoßdämpfer und verringert Reibung. Die Gelenkkapsel schließt die Gelenkpfanne nach außen ab. Die innere Kapselschicht bildet die Gelenkschmiere, Synovia genannt. Diese versorgt den Knorpel mit Nährstoffen und ermöglicht als Schmiermittel und Schutzfilm das mühelose Gleiten der Gelenkflächen. Muskeln und Bänder schließlich schützen und stabilisieren das Gelenk von außen. Dank dieser Konstruktion und dem Knorpelüberzug treffen Belastungen nicht punktförmig auf, sondern werden auf die größere Oberfläche der Gelenkknochen verteilt. So kann ein Gelenk hohen Beanspruchungen standhalten. Am besten gelingt das, wenn Form und Position der Gelenkteile exakt aufeinander abgestimmt sind. Wie beim Hüftgelenk: Hier ruht der runde Kopf des Oberschenkelknochens sicher eingebettet in der Pfanne des Hüftknochens. Das gewährleistet große Beweglichkeit bei zugleich hoher Stabilität. An Schulter- und Kniegelenk ist die Gelenkpfanne flacher. Was nicht ganz so optimal ist, wie an der Hüfte und durch halbmondförmige Knorpelscheiben ausgeglichen wird, den so genannten Menisken.


Verschiedene Gelenkarten

Nicht alle Gelenke sind gleich beweglich. So lässt sich das Daumengelenk nur beugen und strecken – charakteristisch für ein Sattelgelenk und der Garant für sicheres Zupacken. Scharniergelenke wie die an den Ellenbogen wiederum ermöglichen nur Bewegungen um eine Achse. Kennt man von den Scharnieren an Türen, deshalb auch diese Bezeichnung. Kugelgelenke hingegen erlauben Bewegungen um bereits drei Achsen. Was für eine sehr viel größere Beweglichkeit sorgt. Allerdings hat das auch seinen Preis. Die hohe Mobilität geht auf Kosten der Stabilität: Denn je komplexer und flexibler ein Gelenk aufgebaut ist, desto anfälliger ist es.

Diagnose und Therapie

Das hhp Therapiesystem

Die mitunter wirksamste Behandlungsmaßnahme gegen Gelenkschmerzen ist die Andullationstherapie – einerlei, welche Ursachen zu den Beschwerden geführt haben. Denn das Verfahren führt zu einer umgehenden Linderung der Schmerzen. Zudem kann die Andullationstherapie die Funktions- und damit die Bewegungsfähigkeit der Gelenke wieder herstellen und erhalten.

Die Andullationstherapie wird im hhp Therapiesystem eingesetzt. Informieren Sie sich jetzt darüber, wie dieses Therapiesystem Ihnen bei Ihrem individuellen Beschwerdebild optimal helfen kann.

Weitere Maßnahmen


In Bewegung bleiben

Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen

Die lange verordnete Schonung bei Gelenkschmerzen hat sich als riskant erwiesen. Denn dadurch werden die Beschwerden nicht besser, sondern nehmen vielmehr sogar noch zu. Regelmäßige Trainingseinheiten wirken dagegen positiv auf die Gelenke: Nährstoffe werden in den Knorpel hinein-, Abbauprodukte herausbefördert und die mechanische Stimulation führt zu einer verstärkten Aktivität der Knorpelzellen.

Bei der Auswahl der Sportart gilt die Maxime »viel bewegen, wenig belasten«. Sportarten, welche die Gelenke ausreichend bewegen und dabei schonen, sind Schwimmen, Radfahren, Skilanglauf, Wandern, Walking sowie Training an isokinetischen Geräten.


Jedem Gelenk sein Trimm-Dich

Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) empfiehlt bei

  • Fußgelenkschmerzen: Rudern, Reiten, Schwimmen, Radfahren, Inline-Skating
  • Kniegelenkschmerzen: Gymnastik, Radfahren, Walking, Kraulschwimmen
  • Hüftgelenkschmerzen: Gymnastik, Schwimmen, Radfahren, Walking
  • Schultergelenkschmerzen: Gymnastik, Schwimmen, Skilanglauf, Walking

Physikalische Therapie

Gezieltes krankengymnastisches Training stärkt die Muskeln, die das Gelenk stabilisieren und erhält die Beweglichkeit des Gelenks.


Medikamentöse Behandlung

Sie dient dazu, die Schmerzen zu lindern wie auch die Entzündungen zu hemmen. So kann die Bewegungsfähigkeit verbessert werden – unerlässlich für den Behandlungserfolg.

Häufig eingesetzt werden die so genannten nichtsteroidalen Antirheumatika, kurz NSAR. Sie lindern nicht nur Schmerzen, sondern hemmen auch Entzündungen. NSAR haben allerdings viele Nebenwirkungen, weshalb sie nur kurzzeitig und in geringer Dosierung angewendet werden sollten. Auch Cox-2-Hemmer wirken gezielt gegen Schmerz und Entzündung. Auf Grund der zielgerichteten Wirkung haben sie nicht so viele Nebenwirkungen wie die NSAR. Weiterhin zum Einsatz bei Gelenkschmerzen kommen Kortisonpräparate: In der Regel werden diese direkt in das erkrankte Gelenk gespritzt.